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Musik aus der Schweiz und anderen Heimaten...

Bernhard Künzler

Was auch immer eine solide Grundlage braucht: Bernhard Künzler's Kontrabass legt sie. Sei's in Jazz, Klassik, Volks- oder Folkmusik aus aller Welt - Bernhard fühlt sich zuhause und sorgt für einen musikalisch und rhythmisch federnden Teppich. Musikalisch geprägt wurde er neben seinen vielfältigen Musikerkollegen vor allem von Jack Lesberg: Der Bassist, der am Abend unter Leonard Bernstein im New York City Symphony Orchestra spielte und in der Nacht mit den Jazzgrössen im legendären Eddie Condons Club jammte. Selber spielte Bernhard, der auch im beruflichen Leben als Geograf ein Generalist ist, schon in unzähligen Gruppen: Von der "Husmusig Jeremias" zu den "Tsimbl" und von den "Worber Volksmusikanten" bis zur "West End Jazz und Blues Band". Nun ist er bei "Bärebode" zuhause.

Homage

Dario Bertolami hat im Herbst 1993 zusammen mit Bettina Zürcher den Grundstein für das Trio Bärebode gelegt und hat dessen Stil und Geist wesentlich geprägt. Schon hier auf Erden ein himmlischer Schwyzerörgeler, ist er am 28.2.2006den Weg aller Seelen gegangen. Mutig und zuversichtlich hat er nach der Diagnose "Bauchspeichel- drüsenkrebs" Anfang 2005 seinem wahrscheinlich baldigen Tod entgegengeblickt, hat weder die Hoffnung einfach aufgegeben noch sich um jeden Preis an das Leben geklammert. Solange es irgendwie ging, ist er seinem Beruf nachgegangen und hat sich und andern zur Freude "gmusiget". Bis zur letzten Sekunde seines irdischen Lebens hat er uns mit seinem ganz eigenen Humor immer wieder aus unserer Trauer heraus zum Lachen gebracht.

Dario, du hinterlässt bei uns eine grosse Lücke. Wir hoffen aber, dass es im Himmel auch Schwyzerörgeli gibt und Du zwischendurch mit Rees Gwerder, Kasi Geiser, Josias Jenni und so vielen anderen einen nehmen und auch den Chor der himmlischen Geigen und Harfen bereichern kannst. Dann könnten wir Zurückgebliebenen dem Übertritt ins Jenseits direkt mit Freude entgegenblicken.

Nachruf von Peter Bieder
Todesanzeige

Rolf Dubi hat von 1996 bis Ende 2005 mit seinem mit kernigen Darmsaiten bespannten Bass den Bären den Boden gegeben. Einen festen, tragenden Boden, aber nicht hart wie Beton, sondern guten, fruchtbaren Erdboden. Darios Tod ist ihm nahe gegangen, und er zieht es vor, in nächster Zeit musikalisch etwas kürzer zu treten. Ab und zu wird er aber noch bei Bärebode einspringen, er ist also nicht ganz von der Bildfläche verschwunden.

Als Lehrling spielte er Klarinette, neben dem klassischen Unterricht vor allem Ländlermusik. Auf der Heimfahrt im Zug von Bern in die Lenk an den Wochenenden kam jeweils eine regelrechte Simmentaler-Lehrlings-Kappelle zusammen. Bald wandte er sich der Bassgeige zu, spielte fest oder aushilfsweise in unzähligen Kappellen und Bands, von der "River Cats Jazz Band" und "White Sox" über die Trachtenmusik-Gruppe "Geng gmüetlech" zur Ländlerkappelle "Zogen am Boge", mit Musikern wie Hans Zurbrüggen (Wolverines), Luzi Bergamin, Lorenz Giovanelli oder Josias Jenni.