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Nach dem Tod von Dario Bertolami hat sich das Trio Bärebode im Mai 2006 neu formiert. Den Kontrabasspart übernimmt neu Bernhard Künzler, ehemaliger Bassgeiger von Husmusig Jeremias und Tsimbl. Er hat schon seit vielen Jahren bei Bärebode ausgeholfen, wenn Rolf Dubi Terminkollisionen hatte. Dank seiner klassischen und Jazzausbildung und langjähriger Erfahrung in verschiedensten Sparten der Volksmusik (er ist u.a. selber Trachtentänzer) ist er eine ideale Besetzung.Unser neuer Schwyzerörgeler ist Rolf Wüthrich. Dario selber hat ihn kurz vor seinem Tod noch wegen seinem schönen Örgelispiel empfohlen. Er spiele die alten Tänze aus der Innerschweiz "ghörig" auf und begleite versiert und stilgerecht in verschiedensten Musikstilen. Auch Rolf Wüthrich hat mit vielen namhaften Musikern und Gruppen gespielt; aktuell ist er auch noch beim Echo vom Napf und Berna Grischa aktiv. An der Geige bleibt Bettina Zürcher, letzte Mohikanerin die Originalformation.

Die Begegnung von Dario Bertolami und Bettina Zürcher im Herbst 1993 war mehr zufällig. Beide auf musikalischer Partnersuche, wollten wir ausprobieren, wie Geige und Schwyzerörgeli zusammentönen. Wir waren überrascht, wie gut sich die beiden Stimmen ergänzen, mal sich eineinander verwebend, dann wieder kontrastierend. Der Grundstein für unser gemeinsames musikalisches Schaffen war gelegt.

Nachdem der erste Bärebode-Bassgeiger, Urs Schild, sich schon bald auf seine Klarinette konzentrieren wollte, hatten wir das Glück, am Silvester 1994 in Rolf Dubi einen mit allen Wassern gewaschenen Ersatz zu finden, der sich über all die Jahre für Bärebode engagierte.

Mit Res und Ruth Margot und Barbara Schirmer realisierten wir das traditionell- experimentelle Festivalprogramm "Urmusik Projekt", das 1998 am World Music Festiv'Alpe in Chateau d'Oex und 1999 am Fete des Vignerons in Vevey und am Alpentöne Festival in Altdorf grossen Anklang fand.

Musiker

Bettina Zürcher

Als Bettina Zürcher auf dem https://www.and6.com/ mit vier Jahren eine Aufnahme des Violinkonzerts in A-Dur von Mozart hörte, wusste sie zwar noch nicht, was eine Geige war, aber sie wusste, dass sie dieses Instrument spielen wollte. Erst fünf Jahre später erhielt sie die lang ersehnte Geige und bis nach ihrer Gymerzeit klassischen Violinunterricht. Aber so richtig packte es sie erst, als sie dank Studienkollegen und Baschi's Scharotl die Volksmusik für ihre Geige entdeckte. Mit dem virtuosen amerikanischen Gitarristen und Komponisten Ron Jannich spielte sie mehrere Jahre hauptberuflich Strassenmusik in der ganzen Schweiz. Die freiberufliche Tätigkeit in der Informatik-Branche lässt ihr auch heute genügend Zeit, sich mit Ernst und Freude der Musik zu widmen. Der frühe Tod ihres Lebens- und Musikpartners und Mitgründer von Bärebode, Dario Bertolami, hat sie schwer getroffen. Trotzdem muss und darf das Leben und die Musik weitergehen.

Rolf Wüthrich

Schon während seiner Schulzeit interessierte sich Rolf Wüthrich für Ländlermusik, besonders die Bündnerformationen hatten es ihm angetan. Während der Lehre begann er auf Anregung eines ehemaligen Schulkameraden auf dem Schwyzerörgeli seines Vaters selber zu musizieren. Zuerst mit der "Wettertanne" von Trub, nach deren Auflösung mit der von ihm mitgegründetenBündnerformation "Echo vom Napf", wo er noch immer aktiv ist. Über viele Jahre hinweg half er immer wieder bei der "Bärner Tanzmusig" aus, wo er sich alte innerschweizer Tänze und auch Musikstile ausserhalb der Ländlermusik aneignete. Mit den "Worber Volksmusikanten" war er an den Aufnahmen von mehreren Trachtentanz-CD's beteilig. Seit 2004 spielt er auch bei der neu gegründeten Bündnerformation Bern Grischa mit. Rolfs wichtigste musikalischeVorbilder sind Thomas Marthaler, Josias Jenni und Rees Gwerder.